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Langen & Langen: Beratung seit 1987

Was ist ein ILIT?


ILIT (Unwiderruflicher Lebensversicherungsfond) ist ein Steuernachlassplanungsfond, welches durch die Prämien der Lebensversicherung des Stifters Leistungen an die Erben zahlt.
1. Der Stifter bestimmt, was mit den Erträgen aus der Lebensversicherung passieren soll, 
2. die Begünstigten werden am Ausgeben des Geldes vor seinem Tode verhindert, und
3. es stellt eine Art Vorsorgekonto dar, um jegliche Verbindlichkeit aus dem Nachlass zu finanzieren, um somit den vorzeitigen Verkauf von Immobilien oder ähnlichem zu verhindern, falls ein vorübergehender finanzieller Mangel herrscht.

Wer braucht ein ILIT?


Personen, die in den USA Steuerpflichtig sind oder ein bedeutendes steuerpflichtiges Anlagegut in den USA besitzen.

Personen, dessen Anlagegüter der Nachlasssteuerbefreiung unterliegen und in deren Anlagegütern genügend Liquiditäten vorhanden sind, benötigen kein ILIT.

Falls der Stifter abhängig von der US-Nachlasssteuer ist, ist es sinnvoller den Begünstigten das maximal erlaubte Nachlasssteuergeschenk zu geben.

Wie gründet man ein ILIT?


Der Stifter baut einen Fond auf und kauft eine oder mehrere Lebensversicherung im Namen des Auftraggebers. Bei Todeseinritt soll somit der Fond finanziert werden. Ferner kann der Stifter bestimmen, was mit den Erträgen der Lebensversicherung geschehen soll.
Der Fond muss jedoch eine oder mehrere Begünstigte bevorzugen.

Wie wird ein ILIT ausgeübt?


Jährlich überlässt der Stifter dem Fond einen finanziellen Beitrag, welches von der Nachlasssteuer befreit ist. 
In bestimmten Fällen jedoch schöpft dieser Beitrag nicht das gesetzlich erlaubte komplett aus. Da diese Beiträge immer noch dem Begünstigten und nicht dem Fond gehören, stellt der ILIT dem Begünstigten jährlich diesen finanziellen Beitrag zur Verfügung. Nun können die Begünstigten innerhalb von 30 bis 60 Tagen, im Fond festgelegt, das Angebot der Auszahlung der finanziellen Beiträge durch den Stiftungsverwalter ablehnen, damit dieser dann die Prämien der Lebensversicherung mit den finanziellen Beiträgen zahlen kann.

Was geschieht nach dem Ableben des Stifters?
Das Lebensversicherungkapital verbleibt im ILIT Fond. Der Fondverwalter, welcher im Namen und Interesse des Stifters handelt, kann bei Liquiditätsproblemen entweder ein Darlehen abschliessen oder Anlagegüter kaufen, um die Liquidität des Fonds zu gewährleisten. Der Fond kann als Anlagegut weiter bestehen bleiben und hierdurch weiterhin an die Begünstigten Zahlungen leisten. In allen Fällen wird eine Verteilung der Gesamtsumme aller Beträge im ILIT Fond an die Begünstigten beabsichtigt, wodurch der ILIT Fond seine Existienzberechtigung verliert.

Kann es Probleme geben?


Ja! Das Hauptproblem besteht beim Todeseintritt eines Begünstigten zu Lebzeiten des Stifters. Wenn dieses unglückliche Ereignis eintritt und der verstorbene Begünstigte Erben hinterlässt, überspringt der Fond automatisch eine Generation. Dadurch müssen die vorher berechneten Geldmengen rückwirkend neu berechnet werden. Selbst bei der Anwendung grösst möglicher Sorgfalt, kann ein solches Ereignis den Fond mit einer erheblichen Steuerschuld belasten.